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Impressum

Horte des Postillion e.V.


Anmeldefrist für das kommende Schuljahr: 30.04.
Für alle Anmeldungen, die der zentralen Anmeldestelle des Postillion e.V. bis 30.04. vorliegen, werden wir eine Betreuungsmöglichkeit anbieten, sofern die Umsetzung von Postillion e.V. zu realisieren ist. Eine Garantie können wir nicht aussprechen, da u.U. Faktoren eine Rolle spielen, auf die Postillion e.V. keinen Einfluss hat. So benötigen wir genügend Raum und Personal. Durch Ihre frühe Anmeldung haben wir von Mai bis September Zeit, genügend Plätze zu schaffen.


Die Horte sind Kindertageseinrichtungen für Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse (maximal 12 Jahre). Sie gehören nicht in das Schulsystem, sondern sind Teil der Kinder- und Jugendhilfe.

Bildung und Erziehung im Hort
Für die Bildung und Entwicklungsförderung der Schulkinder ist es wichtig, eine anregungsreiche Lernumgebung bereitzustellen, damit sie vielfältige Erfahrungen mit sich und der Welt sammeln können. Dies ist im Hort zeitlich nur begrenzt möglich, da außerhalb der Schulferien lediglich eine kurze Zeit für den Freizeitbereich zur Verfügung steht, in der solche Prozesse initiiert werden können. In den Ferien können dadurch, dass der ganze Tag zur Verfügung steht, diese Prozesse sehr viel stärker in den Mittelpunkt rücken.

Die kindliche Entwicklung im Grundschulalter ist durch Lernbegierde (im Sinne eines 'Selbstständig-Werdens' und 'Eigenständig-Agieren-Könnens') und der eigenen Identitätsbildung geprägt. Dies geschieht durch die Bedeutungszunahme der Umwelt (Lehrer, Hortmitarbeiter, Medien, Technik, etc.) in Abgrenzung zu den Eltern, die ab diesem Entwicklungszeitpunkt nicht mehr als 'allwissend' und 'unfehlbar' wahrgenommen werden.

Die Beziehungen der Kinder untereinander sind ein wesentlicher Bestandteil für die Entwicklung sozialer Fertigkeiten und der Bildung des Sozialverhaltens, da eine Auseinandersetzung auf 'Augenhöhe' in einem offenen Raum stattfindet (im Gegensatz zum geschlossenen System Familie). Diese Entwicklungsphase zeichnet sich auch durch eine stark an der Moral orientierte Betrachtungsweise aus. Gleichheit und Gerechtigkeit sind extrem wichtig und werden von den Kindern sowohl von Erwachsenen, als auch von Gleichaltrigen eingefordert. Dabei geht die Entwicklung von der Haltung 'Auge um Auge, Zahn um Zahn' hin zu der Erkenntnis, dass Menschen unterschiedliche Persönlichkeiten und Fähigkeiten haben, die im Umgang berücksichtigt werden müssen. Bei diesem Entwicklungsschritt nehmen Freundschaften eine große Bedeutung ein - "für fehlende Freunde (zum Spielen) sind die Eltern kein Ersatz mehr". Ebenso gewinnen Sprache und Kognition an Bedeutung. So werden die sprachlichen Ausdruckfähigkeiten präzisiert, um Missverständnisse zu vermeiden. Behauptungen und Aussagen müssen von Erwachsenen und Gleichaltrigen begründet und erklärt werden, damit sie akzeptiert werden. Gleichermaßen gilt, dass Aushandeln, Regeln aufstellen, Freundschaften pflegen, etc. die kognitive Entwicklung der Kinder fördert.

Die kindliche Entwicklung im Grundschulalter ist demnach gekennzeichnet durch eine immer größer werdende Wahrnehmung des Anderen und der Umwelt. Kinder lösen sich in dieser Phase aus der Position, alles aus sich heraus zu betrachten. Sie lernen, sich in Andere hinein zu versetzen und deren Anliegen und Eigenarten zu berücksichtigen. Im Spannungsfeld zwischen der eigenen Perspektive und der von Anderen findet Identitätsbildung statt.

Betreuung bedeutet gute Bindung
Betreuung ist wahrscheinlich die Kategorie, die am einfachsten umgesetzt werden kann. Hier geht es zunächst darum, gesicherte, verlässliche Betreuungsangebote zu schaffen, sodass Eltern berufstätig sein können und ihre Kinder dennoch gut aufgehoben sind. Wir brauchen eine verlässliche Zuwendung von Erwachsenen und die Bereitschaft Erwachsener, sich auf Kinder im Rahmen von Beziehung und wechselseitiger Anerkennung einzulassen. Hierunter ist zu subsumieren, dass im Hort die Hausaufgaben angefertigt werden, ein Mittagessen angeboten wird und Kinder einen Ausgleich zu den schulischen Anforderungen erhalten. Die Schule in Baden-Württemberg ist nach wie vor darauf ausgelegt, dass Eltern sehr stark mitagieren müssen, vor allem wenn es darum geht, Hausaufgaben zu kontrollieren oder auch bei der Anfertigung der Hausaufgaben zu unterstützen. Dies können Horteltern in dieser Form nur schwerlich wahrnehmen. Deshalb ist es wichtig, dass die Aufgabenteilung zwischen Eltern und Hort genau besprochen wird und Eltern grundsätzlich ein Interesse dafür zeigen, was ihre Kinder an der Schule tun. Es ist nicht sinnvoll (und auch nicht möglich), diesen Bereich komplett an die Hortmitarbeiter/innen abzugeben.

Schließtage: Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Berufstätigkeit sowie Kindeswohl
Seit der Wirtschaft Arbeitskräfte fehlen, ist die Kindertagesbetreuung gefragt. Wir unterstützen in unseren Einrichtungen die Berufstätigkeit der Eltern. Schließtage sind bei uns auf 15 pro Jahr reduziert, allerdings empfehlen wir, dass auch Ihre Kinder "Urlaub" von der Einrichtung haben. 26 Tage sollten Eltern ihr Kind nach Hause nehmen, 15 Tage davon sind festgelegt. Ab 2016 erweitern wir die Schließtage in den meisten Einrichtungen auf 20 Tage. Dies vor dem Hintergrund, dass durch den gestiegenen Urlaubsanspruch im Tarifvertrag und das neue Bildungsgesetz ansonsten noch mehr Vertretungskräfte in den Einrichtungen eingesetzt werden müssen. Dies ist ein Kompromiss, den wir aus der Vereinbarkeit Familie/Beruf und dem Kindeswohl schließen. Bitte beachten Sie: Unsere Einrichtungen sind an Feiertagen, Samstagen, Sonntagen und dem 24. und 31. Dezember zusätzlich geschlossen. Die genaue Lage und Anzahl der Schließtage entnehmen Sie bitte der jeweiligen Einrichtungsseite. Die konkreten Schließtage werden jährlich von der Einrichtung festgelegt. Der Elternbeirat wird gehört. Mitunter müssen wir uns auch mit anderen Einrichtungen im Ort abstimmen. Spätestens am 1. November werden die Schließtage in unserem Newsletter bekanntgegeben.

Für Kinder attraktiv: Wald- und Abenteuerhorte
Der Postillion e.V. setzt verstärkt auf Wald- und Abenteuerhorte. Nach der Schule können Kinder so sich austoben und gemeinsam mit anderen Kindern ihre Freizeit gestalten. Es wird auch warmes Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung wie in jedem Hort abgedeckt.

Der fachliche Austausch ist wichtig
Der Postillion e.V. ist Mitglied im Verband Kindertagesstätten der Schweiz. KiTaS ist ein Fachverband, der trägerübergreifend Einrichtungen und Mitarbeiter/innen vernetzt, Einrichtungen berät, Qualitätskriterien gemeinsam erarbeitet. Der Postillion e.V. ist die einzige deutsche Mitgliedseinrichtung. Alle Horte verfügen über eine Betriebserlaubnis des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales. Hier werden Mindeststandards von staatlicher Seite vorgeschrieben.