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Mobiles Krisenteam Sandhausen/Nußloch

Immer wieder kommt es überwiegend in den Abend- und Nachtstunden zu Konflikten zwischen Anwohner/innen und Jugendlichen im öffentlichen Straßenraum. Aus Sicht der Ordnungsbehörden bedeutet das Ruhestörungen und Sachbeschädigungen auf öffentlichen Plätzen. Zur Moderation dieser sozialen Konflikte steht das Mobile Krisenteam zur Verfügung. Anwohner/innen und Jugendliche können über Mobiltelefon das Team erreichen, die auch sofort vor Ort sind. Auch die Einsatzzentrale der Polizei gibt Meldungen weiter. Soziale Konflikte im Öffentlichen Raum (auf Plätzen, Straßen und einzelnen Freizeitflächen) und im privaten Bereich benötigen zur schnellen und nachhaltigen Lösung ein rasches und gezieltes Eingreifen von Jugendhilfe. Struktur von Kinder- und Jugendhilfe ist jedoch darauf nicht ausgerichtet. Gerade in den Abendstunden findet der akute Bedarf an rasch vorhandener Jugendhilfeleistung statt, dann wenn Jugendhilfe i.d.R. nicht mehr erreichbar oder aber im Jugendhaus gebunden ist. Das Mobile Team des Postillion e.V. arbeitet zwar in den Abendstunden, ist jedoch nur in der Nachbereitung der Konflikte aktiv. Soziale Konflikte werden in den Abendstunden meist der Polizei zugetragen. Sozialarbeiterische Ansätze müssen, damit sie zu einem relativen Erfolg führen, so früh wie möglich einsetzen. Es handelt sich um soziale Probleme, bei denen die Polizei keinen oder nur kurzfristigen Erfolg hat.

Einsatzleitung:Andi Kroll
Erreichbarkeit:während der Einsatzzeiten: Mobil: (0160) 7070119, E-Mail: andi.kroll@postillion.org
Einsatzzeit:Freitag und Samstag von 21 bis 2 Uhr
Einzugsgebiet:Nußloch und Sandhausen

Mobiles Sozialpädagogisches Team in Hockenheim

Klagen über Vandalismus sind in allen Phasen der deutschen Geschichte Bestandteil des Alltags, allerdings hat sich die Sicht auf die Definition der mutwilligen Sachbeschädigungen verändert. Die Gründe für Vandalismus waren und sind nie ganz nachvollziehbar, vielmehr konnten und können sie unterschiedliche Ziele verfolgen. Sie können beispielsweise ideologisch motiviert sein, wenn z.B. Besitz zerstört wird, oder eher "künstlerisch" motiviert, wenn z.B. "Tag- Sprayer" sich in die Erinnerung des unfreiwilligen Publikums einzuschreiben versuchen. Graffiti oder das Einritzen von Zeichen können auch auf rein situative Handlungen (Spaß, Langeweile) zurückgeführt werden. Die Spuren des Vandalismus im Alltag sind allgegenwärtig, und die meisten Menschen fühlen sich durch den Anblick zerstörter oder beschädigter Gegenstände, oder durch herumliegenden Müll, unangenehm berührt, nicht Wenige auch verunsichert oder gar bedroht. Gerade in den Abendstunden findet erfahrungsgemäß der akute Bedarf an schneller Jugendhilfe statt, d. h. wenn Jugendhilfe nicht mehr erreichbar oder aber an das Jugendhaus gebunden ist. Mit den Erfahrungen des Mobilen Krisenteams aus den Jahren 2008 und 2009 in Eppelheim haben wir ein neues Konzept entwickelt.
Team:Elvira Beisel (Koordination), Markus Müller, Julia Volland
Anfragen:Das Team ist unter der Nummer (wird in Kürze eingestellt) zu erreichen (E-Mail: elvira.beisel@postillion.org).