Informationen zu Covid 19

Corona in den Kindertagesstätten

Die Krippen und Kindergärten sind im Regelbetrieb, es gibt keine Einschränkungen bei den Zeiten. Bei den vorgeschriebenen Hygienekonzepten lässt sich der Postillion von einem Gremium bestehend aus dem Gesamtelternbeirat und Ärzten beraten. Zum aktuellen Konzept . Das Zahlungsziel der Elternbeiträge für den Monat April wird auf den 25. verlegt. Durch die Notbetreuung hat unsere Verwaltung erheblich Mehraufwand, so dass die Erstellung der Rechnung länger dauert.

Zur Information Quarantäne Kitas: Bislang hatten wir von allen Einrichtungen 2020 in drei Krippengruppen und einer Hortgruppe einen Positiv-Fall. 2021 gab es in einem Naturkindergarten ein positiv getetestetes Kind (keine weiteren Positiv-Testungen). Derzeit ist ein städtischer Kindergarten mit zwei Gruppen in Quarantäne.
Sollte Ihr Kind positiv auf Corona getestet worden sein, informieren Sie uns bitte unverzüglich, gerne auch außerhalb der Arbeitszeiten auf der 24-Stunden Notfall-Nummer (06220) 20230-55.

Aktueller Stand wegen der Testungen und Notbetrieb in Kitas (17.04.2021)

Es gibt vom Land Baden-Württemberg noch keine Verordnung, aber ein Schreiben des Kultusministeriums vom 16.04.2021, wie die Testungen in Krippe und Kindergarten zu handhaben sind. Daher zeichnet sich ab, dass die Eltern ihre Kinder zweimal die Woche selbst testen (Schnelltest) und die Ergebnisse der Einrichtung mitteilen müssen. Das gilt auch für die Mitarbeiter*innen. Der Test als Berechtigung für den Kita-Besuch kommt frühestens bei ausreichender Verfügbarkeit der Tests. Auf die Testpflicht sind wir vorbereitet. Im Elternportal (Passwort haben Sie von der Zentralen Anmeldestelle kitaon@postillion.org erhalten) können Sie die Bestätigungen eingeben, so dass keine Papierabgabe in der Kita nötig ist. Das ist zur Zeit schon möglich, es ist aber noch keine Bedingung für den Kita-Besuch. Die Kolleg_innen bekommen noch in Kürze Informationen, wie die Überprüfung stattfindet. Hier wollen wir noch die Verordnung des Landes abwarten.
Wenn es das Land zulässt, möchten wir die Kinder nicht in den Einrichtungen testen. Neben organisatorischen Gründen haben wir auch pädagogische Gründe dafür. Sollte ein Schnelltest eines in der Gruppe getesteten Kindes einmal positiv ausfallen, ist das für das Kind eine große Belastung. Gleichzeitig erleben wir fast täglich, wie positive Schnelltestergebnisse, die an asymptomatischen Menschen durchgeführt wurden, sich durch den PCR-Test nicht bestätigen. Dennoch bedeutet ein positives Ergebnis eines Schnelltests zunächst eine gewisse Zeit der Unsicherheit. Das können Sie zu Hause besser auffangen. Vom Land Baden-Württemberg gibt es eine Information zum Verhalten bei einem positiven Schnelltest: positiven Schnelltest
Aktuell bereiten wir uns darauf vor, dass die Einrichtungen genügend Tests für Ihre Kinder vorhalten. Dies haben die jeweiligen Kommunen organisiert. Hier bitten wir noch um etwas Geduld. Wir werden in den Einrichtungen Bescheid geben, sobald genügend Tests vorhanden sind und diese an die Eltern verteilt werden. Grundsätzlich können auch selbst besorgte zugelassene Tests genutzt werden.
Von Bedeutung ist auch die Debatte zum neuen Infektionsschutzgesetz. Das betrifft dann auch die Kindergärten in Hessen. Der Entwurf wird derzeit im Bundestag beraten. Aktueller
Stand
. Mit dieser Gesetzesänderung würden erhebliche Einschränkungen für den Betrieb einer Kita in Kraft treten. In Baden-Württemberg sollen diese unabhängig von einer Bundesentscheidung bereits per Landesverordnung ab dem 19. April 2021 gelten. Das bedeutet, dass Kindertageseinrichtungen geschlossen werden und in den bekannten Notbetrieb gehen, wenn die Inzidenz von 200 neu positiv getesteten Personen je 100.000 Einwohner im jeweiligen Stadt- oder Landkreis steigt. Die Entscheidung trifft das Gesundheitsamt, wenn die maßgebliche Inzidenz drei Tage in Folge überschritten wurde. Ab dem übernächsten auf die Bekanntmachung durch das Gesundheitsamt folgenden Tag gelten dann die Betriebseinschränkungen.
Wir werden am 19.04.2021 mit den Elternbeiräten aller Einrichtungen die Vorbereitungen besprechen, so dass alle Eltern frühzeitig wissen, ob sie die Notbetreuung in Anspruch nehmen können. Wir werden auch versuchen, die Frage der Elternbeiträge frühzeitig mit den Kommunen zu klären.
Bei den Horten gestaltet es sich anders. Hier gilt die verbindliche Testung der Kinder ab Montag. Das bedeutet, dass wir uns in den Horten an die Schultestungen anschließen. Wenn allerdings an Ihrer Grundschule Wechselunterricht herrscht und Ihr Kind am Nachmittag den Hort besuchen möchte, müssen Sie bzw. Ihr Kind die Testung übernehmen. Da wir hierfür keine Tests haben, bitten wir Sie darum, sich diese selbst zu beschaffen. Anschließend können Sie in unserem System KiTaOn im (Elternportal) an dem betreffenden Tag einen Eintrag machen, dass Sie den Test durchgeführt haben. Bitte erst dann, wenn Sie von uns die entsprechende Information bekommen. Bis dahin bitte, wie von Ihrer Einrichtung weitergegeben per Mail.
Noch eine Information zum Infektionsgeschehen 2021 bei uns: Wir hatten am Montag im städtischen Kindergarten Hockenheim (Fröbel), für den wir seit April zuständig sind, ein positiv getestetes Kind. Die Schnelltests bei den Mitarbeitern*innen haben ergeben, dass zwei Mitarbeiter*innen positiv waren. Das hat sich im PCR-Test nicht bestätigt, sodass wir nur die beiden betroffenen Gruppen in Quarantäne behalten mussten. Im Naturkindergarten Wiesloch gab es im März ein positiv getestetes Kind, daher musste die Einrichtung in Quarantäne. Eine Streuung ist nicht erfolgt. Zwei Mitarbeiter_innen in den Hilfen zur Erziehung haben eine positive Testung. Damit sind wir bis heute gut durch die Krise gekommen. Im Rhein-Neckar-Kreis haben wir heute eine Insistenz von 131,8, im Landkreis Karlsruhe 156,1 und im Kreis Bergstrasse 143,9.
Sollte Ihr Kind positiv auf Corona getestet worden sein, informieren Sie uns bitte unverzüglich, gerne auch außerhalb der Arbeitszeiten auf der 24-Stunden Notfall-Nummer (06220) 20230-55. So können wir rasch reagieren und Infektionsketten rechtzeitig unterbrechen.
Ich möchte mich bei Ihnen allen für die Mitarbeit bei der derzeitigen Krise bedanken, nur gemeinsam bekommen wir das hin. Ziel muss es immer sein, dass wir für Ihre Kinder möglichst viel Normalität und vor allem den Kontakt zu anderen Kindern erhalten können.
Viele Grüße
Stefan Lenz

Elternbeiträge bei Infektionsfällen

Kinder, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen sind von der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtungen ausgeschlossen. Dies gilt auch, wenn die Kinder in der Einrichtung Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Seither schon konnten Kinder mit infektiösen Krankheiten die Kindertageseinrichtungen nicht besuchen. Ursache für den Nicht-Besuch ist in diesen Fällen eine behördliche Anordnung nach dem IfSG, es ergibt sich damit keinerlei Anspruch auf Erlass der Kita-Gebühren (allenfalls ein Erstattungsanspruch nach IfSG, vermutlich aber eher nicht für die Kita-Gebühr sondern ggf. für etwaigen Verdienstausfall*).

Auch bei der Schließung einzelner Gruppen oder Einrichtungen ist der Sachverhalt vergleichbar zu bisher immer wieder einmal erforderlichen Gruppenschließungen (bspw. durch Grippeinfektionen/ Norovirus-Infektionen/ Masernausbruch/ „Naturkatastrophen“ o.Ä.). Auch in diesen Fällen ist der Ausschluss regelmäßig nicht vom Kita-Träger zu verantworten, denn die Kinder dürften ja selbst bei geöffneter Kita diese nicht besuchen. Es gibt somit keinen Anspruch der Eltern auf Erlass der Gebühren. Auch bei Schließung der Einrichtung wegen der Infektion des Erziehungspersonals dürfte in aller Regel nicht dazu führen, dass ein Anspruch auf Gebührenerstattung entsteht. Denn diese Situation ist – zumindest bei einer Schließung über wenige Tage – mit einer streikbedingten Schließung zu vergleichen.

*Entschädigungsansprüche für Eltern: Die Neuregelung des §56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz sieht jetzt für erwerbstätige Personen, Arbeitnehmer und Selbstständige, die wegen der Betreuung ihrer Kinder nicht arbeiten können, eine Entschädigung für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen vor. Der Arbeitgeber zahlt die Entschädigung an den Arbeitnehmer aus stellt einen Erstattungsantrag bei der entsprechenden Landesbehörde. ( nähere Informationen unter: Entschädigungsinformationen ) Selbstständige stellen den Antrag direkt beim Bundesinnenministerium: Information für Selbständige
Achtung: diese Regelung greift nicht, wenn sich die Kinder im privaten Umfeld, beispielsweise einer Reise angesteckt haben.