Graben-Neudorf Waldkindergarten

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 13:30 Uhr
Plätze 20
Alter 3 bis 6 Jahre
Standort Sportplatzweg 3, 76676 Graben-Neudorf
Rettungspunkt GPS: 49.145439, 8.493635
Nächste Haltestelle Graben Post (DB Südwestbus Linien 124, 126, 198), Fußweg 1,9 km - Graben-Neudorf Bahnhof (DB Regio), Fußweg 2 km
Kontakt E-Mail: waldkindergarten.graben@postillion.org, Mobil: (0176) 12013-876
Leitung Daniel Scherr (Erzieher)
Team Katharina Heiler (Erzieherin), Christina Wolff (Erzieherin), Keisha Ngemegwai (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2021: 20 Tage
04. bis 05. Januar, 07. Januar, 20. bis 21. Mai, 25. bis 28. Mai, 29. bis 30. Juli, 10. bis 13. August, 10. September, 27. bis 31. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Besonderheit Diese Einrichtung ist eine Waldeinrichtung. Das heißt, die Kinder verbringen den ganzen Tag in der Natur. Außerdem stehen Bauwagen zur Verfügung.
Anmeldung Über die Gemeinde Graben-Neudorf. Entsprechende Formulare zur Anmeldung erhätlich bei Frau Heilig SG Kinder, Jugend und Soziales, Haupstr. 39, 76676 Graben-Neudorf, Telefon: (07255) 901-303
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Dina Lindner, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 20230-73, Montag bis Donnerstag 08:30 bis 13:15 Uhr
Auswärtige Kinder Nein, wir können grundsätzlich nur Kinder mit Erstwohnsitz in der Kommune aufnehmen.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Der 01.12.2020 begann direkt mit einer Überraschung für alle Waldkindergartenbesu-cher. Die Elternschaft hatte gemeinsam für die Kinder und uns den Wald sowie unseren Bauwagen weihnachtlich geschmückt. Selbst das schönste Bild kann nicht einfangen wie die Kinder- und Fachkräfteaugen strahlten, als sie das Lichterspektakel sahen.

In der Dunkelheit, gesäumt von den liebevoll gearbeiteten Schneemännern, auf den Bauwagen zu zulaufen, war jedes Mal eine Freude.

Die schöne Dekoration war jedoch nicht die einzige Überraschung, die uns am 01.12.2020 zuteilwurde. Des Weiteren bekamen wir einen hervorragend und liebevoll ausgearbeiteten Adventskalender für die Kinder. Der Weihnachtsbaum Norbert begleite-te uns den ganzen Dezember über. Fast jeden Tag füllte er sich mit neuem Sternen-schmuck. So hingen Ende Dezember nicht nur die zauberhaften Weihnachtskugeln an Norbert, sondern auch 12 Weihnachtssterne, die die Kinder mit Freude bemalt hatten. Der Adventskalender hielt noch mehr Aktionen für uns bereit:

Alle Kinder durften Windlichter basteln. Das hantieren mit Kleister, Pinsel und Schnipseln war eine gute Übung.

Es entstanden meisterliche Windlichter. Manche total bunt, andere eher einfarbig. Man-che mit großen Schnipseln, andere mit vielen kleinen. Manche komplett zu geklebt, an-dere mit Durchblick.

An einem anderen Tag brachte uns der Adventskalender leckeren Plätzchenteig. Mit voller Hingabe rollten die Kinder den Teig aus, stachen die Plätzchen aus und verzierten sie mit den bunten Perlen, Sternen und Streuseln.

Auch hier war wieder viel Fingerspitzengefühl gefragt und einiges an Lernpotenzial ge-geben. Wie stark darf ich mit dem Teigroller auf den Teig drücken? Wie halte ich die Ausstecher am besten, um gleichmäßig Druck auszuüben? Wieviel Streusel passen auf so ein Plätzchen, was macht Sinn? Wie streue ich die Plätzchen, dass sie da landen, wo sie hinsollen?

Fragen, die wir uns als Erwachsene beim Plätzchenbacken wohl nicht mehr stellen. Die Kinder wohl auch nicht bewusst. Jedoch sind solche Aufgaben perfekt geeignet, um sich dieses Wissen spielerisch und mit Freude anzueignen.

Hier wieder mal ein Beispiel dafür, wie toll Ihre Kinder gemeinsam ihren Alltag gestal-ten, sich gegenseitig helfen und stützen.

Ein beliebter Platz der Kinder ist der Abhang der rechter Hand der Brücke, die über die B36 führt, liegt. In letzter Zeit kamen wir allerdings nicht dazu, diesen Platz zu besu-chen, so dass, viele jüngere Kinder das erste Mal dort waren. Der Abhang ist steil und nicht leicht zu erklimmen. Man braucht nicht nur Mut, sondern auch ein gewisses Ge-schick oder eine gute Strategie, um den Aufstieg zu bewältigen. Aber schauen Sie selbst wie Ihre Kinder das gemeinsam lösen.

Mit vereinten Kräften werden auch die Jüngsten nach oben gebracht.

Am 07.12. war es auch bei uns endlich soweit. Der Nikolaus hat es sich nicht nehmen lassen und war im Waldkindergarten zu Gast. Ganz Corona konform, hat er uns den Sack, kontaktlos übergeben. Jedoch, nicht ohne jedem Kind auch ein kleines Sprüchlein zu hinterlassen.Den Nikolausspruch Ihres Kindes finden sie in dessen Portfolio.

Die Freude war groß. Vor allem, da wir noch einen kurzen Blick vom Nikolaus erhaschen konnten, als er den Sack hinstellte. Doch, obwohl wir blitzschnell an den Fundort rann-ten, war er nicht mehr zu sehen. Nur sein wehender Mantel blieb uns im Gedächtnis, neben den Süßigkeiten die langsam in unseren Mündern verschwanden.

Schon im letzten Jahr hatten wir das Vergnügen, morgens einen verschneiten Wald vor-zufinden. Ramona Schmidt brachte einen Schlitten mit und die Kinder hatten einen Riesenspaß.

Passend zum Wetter bastelte Keisha Ngemegwai mit den Kindern Fensterdeko. So schmückte eine kleine Schneelandschaft unseren Bauwagen.

Zwischendrin trickste das Wetter uns allerdings aus. Nachdem das Thermometer einen Tag -7° angezeigt hatte wagten wir es Eisbilder zu machen. Diese entstehen, indem man leichte Gegenstände (hier bei uns im Wald, z.B. Blätter, kleine Steine oder Blüten) in einen Teller legt, diesen vorsichtig mit Wasser füllt, eine Schnur am Rand im Wasser versenkt und über Nacht gefrieren lässt. Am nächsten Tag lässt sich das Bild ganz ein-fach aus dem Teller lösen. Das glückte uns leider nicht, da es über Nacht wieder wärmer wurde und seitdem die Temperaturen sich beharrlich knapp über dem Gefrierpunkt halten.

An einem Morgen konnten wir beobachten, wie die ersten Vorbereitungen für das Auf-stellen des Funkmasten an der B36 getroffen wurden. Gefesselt beobachteten die Jungs den Bagger. An diesem Tag waren auch zwei Mädchen in der Einrichtung. Die interessierten sich jedoch herzlich wenig für das Spektakel. So viel zur Theorie des unbeschriebenen Blattes.

Dieses Jahr etwas früher als gewohnt war der Weihnachtsmann/das Christkind da. Die-ses Mal in Form von Daniel Scherr, mit einem riesigen Sack, in dem sich allerlei Prakti-sches für den Waldkindergarten befand.

Jedes Kind durfte eine Sache aus dem Sack herausziehen. Da kamen Schaufeln, Hämmer, Feilen und vieles mehr zum Vorschein.

Nach den verlängerten Weihnachtsferien ging es, mit der uns schon bekannten Notbetreuung, weiter. Langsam stieg die Zahl der Kinder, die die Notbetreuung in Anspruch nahmen, bis nach vier Wochen fast alle Kinder wieder da waren.

Zu Beginn des neuen Jahres gelüstete es uns nach neuer Fensterdeko. Die Weihnachts- Winterlandschaft wurde vorsichtig entfernt und direkt die Bastelsachen herausgeholt, um den Fenstern ein neues Thema zu geben. So neu wurde das Thema allerdings nicht. Auch wenn Weihnachten gefühlt schon sehr lang vorbei war, zeigte uns der Winter im-mer noch, dass er da war. Mit so viel Schnee wurden wir schon lange nicht mehr be-glückt. Dementsprechend war klar, auf die Weihnachtsdeko folgt eine klassische Win-terdeko. Die Kinder bastelten mit Keisha Ngemegwai schneiende Wolken.

Zuerst wurde die Wolke aufgemalt und ausgeschnitten, danach wurden aus Watte kleine Schneebälle geformt. Diese wurden dann mit Hilfe von Nadel und Faden aufgefädelt und zu guter Letzt, an die Wolke geklebt.

Das Thema Schnee und Eis ließ uns einfach nicht los. Irgendwann kam sogar die Idee auf, Eisklettern zu gehen. Daniel Scherr, ein begeisterter Bergsteiger, brachte uns seine Ausrüstung mit. Er erklärte uns, für was die speziellen Gerätschaften wichtig sind. Ein paar Kinder trauten sich sogar das Ganze aus der Nähe zu betrachten und testeten den Gurt und den Eispickel eigenhändig aus.

Hier noch ein paar Worte aus der Vorschule:

Zur Weihnachtsszeit gestalteten wir einen Tannenbaum, welcher sich über einer Kerze dreht. Faszinierend, dass dies passieren kann, weil Wärme nach oben steigt was O. ganz nebenbei feststellte. Das Falten eines Weihnachtssterns fördert die Ausdauer und trainiert die Feinmotorik, die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Sie sind wirklich schön geworden. Durch die Notbetreuung zu Beginn des neuen Jahres, war es mir nicht möglich in die verschiedenen Einrichtungen zu kommen. Allerdings konnte ich, dank der Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Eltern, das Vorschulprogramm online gestalten. Für viele Kinder bietet dies ein gute Abwechslung.

Herzliche Grüße

Christina