Wiesloch Bewegungskindergarten Baiertal

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 13:30 Uhr
Plätze 20
Alter 3 bis 6 Jahre
Standort Horrenberger Straße 50/1, 69168 Wiesloch
Rettungspunkt GPS: 49.295541, 8.752407
Kontakt E-Mail: bewegungskindergarten.wiesloch@postillion.org, Mobil: (0176) 12013-560
Leitung Yola Schneider (Erzieherin)
Team Monika Huber (Erzieherin), Fjolla Tigani (Master Erziehungswissenschaften), Antonia Trentinaglia (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2019: 15 Tage
29. bis 30. April, 31. Mai, 21. Juni, 02. bis 10. September, 04. Oktober, 23. bis 30. Dezember
2020: 20 Tage
02. bis 03. Januar, 04. bis 05. Mai, 22. Mai, 12. Juni, 30. bis 31. Juli, 03. bis 11. August, 30. Oktober, 23. bis 30. Dezember
20 Schließtage sind geplant für 2020.
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung Um eine Geschwisterermäßigung zu beantragen, verwenden Sie bitte folgendes Formular. Für Kinder, die nicht im Betreuungsort wohnhaft sind, gilt grundsätzlich der Beitrag für 1-Kind-Familien.
Wird eine Ermäßigung im Laufe eines Monats beantragt, wird diese mit Wirkung des darauf folgenden Monats wirksam.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Anmeldung Um sich anzumelden, nutzen Sie bitte das Zentrale Vormerksystem der Stadt Wiesloch.
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Katharina Pelz, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-282, Montag bis Freitag 08:30 bis 14:30 Uhr
Auswärtige Kinder Nein, wir können grundsätzlich nur Kinder mit Erstwohnsitz in der Kommune aufnehmen.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

In den letzten zwei Monaten hat sich mal wieder viel getan bei uns im Bewegungskindergarten. Zum einen rückte großes Gerät an – Herr Gerhard Raab kam mit seinem Bagger zu uns und entfernte einen Teil der Rasenfläche vor unserem Bauwagen. Die abgetragene Erde nutzten wir dann und errichteten uns einen Eroberungshügel in einer Ecke unseres Sandkastens. Im Anschluss kam uns auch Herr Sven Schmidt zur Hilfe und spendete der Einrichtung 2 Hänger voll Hackschnitzel, die nun dafür sorgen, dass wir bei dem Regenwetter nicht im Matsch versinken.

Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Ortsvorsteher Herr Markmann bedanken, der uns bei der Organisation dieser Aktion sehr unterstützt hat. Ebenso geht ein großer Dank an Herr Raab und Herr Schmidt – tolle Arbeit. Die Kinder staunten nicht schlecht und hatten große Freude auf dem Haufen Hackschnitzel herumzutollen. Genauso beteiligten sie sich aber auch beim gleichmäßigen Verteilen der vielen Hackschnitzel.

Auch beim Zurückräumen der Poller beteiligten sich die Kinder tatkräftig.

Die Kinder zeigen generell großes Interesse an anfallende Aufgaben in unserer Einrichtung und sie fühlen sich mächtig stolz, wenn wir sie bei diesen Aufgaben teilhaben lassen uns sie mit einbeziehen. So reparierten wir letztens ein paar Schaufeln und auch unsere neuen Kinder packten dabei schon ganz toll mit an.

Da wir fast monatlich Zuwachs bekommen und nun schon eine beachtliche Gruppengröße angenommen haben, reichten unser Sitzkissen nicht mehr aus. Die pädagogische Fachkraft Monika Huber spendierte eine alte Isomatte von zu Hause, die wir dann gemeinsam in passende Sitzkissen zurechtschnitten – auch bei solchen simplen Tätigkeiten haben die Kids viel Spaß.

Der Herbst ist da und der Winter rückt langsam näher. Somit wird es immer kälter und wir heizen jetzt täglich unseren Ofen im Bauwagen an und sorgen so für eine kuschelig warme Atmosphäre. Auch hier beteiligen sich die Kinder gern bei den anfallenden Aufgaben. So müssen wir 1x die Woche unseren Holzbestand im Bauwagen auffüllen. Mit den Arbeitshandschuhen ausgestattet, füllten wir letztens gemeinsam unsere Vorratskörbe. Diese waren einst mal Mülleimer in der Schule von Baiertal - wir haben sie somit, ganz nach unserem Grundsatz, vor dem Verschrotten gerettet und wiederverwertet.

Die Vorschule hat begonnen – unsere pädagogische Fachkraft Fjolla Tigani ist für die Kooperation zwischen Kindergarten und Schule verantwortlich.

Ihr Aufgabenbereich als Kooperationslehrerin umfasst vor allem zwei Elemente:

Zum einen soll die Kooperation mit den Grundschulen aufgebaut bzw. intensiviert werden. In Gesprächen mit den jeweiligen Lehrpersonen und pädagogischen Fachkräften werden Möglichkeiten geschaffen, einen möglichst gleitenden Übergang für die Kinder zu gewährleisten. Darunter fallen wechselseitige Informationen über Rituale und strukturelle Gegebenheiten sowie die Teilnahme der Kinder an gemeinsamen Veranstaltungen und das Kennenlernen der zukünftigen Schulen und Mitschülern.

Zum anderen wird Sie im wöchentlichen Rhythmus, immer mittwochs gemeinsam mit den angehenden Schulkindern gezielte, aber spielerische Übungen durchführen, deren Ziel die Förderung sprachlicher, kognitiver, motorischer und sozialer Kompetenzen ist. Im Rahmen eines entdeckenden Ansatzes sollen die Kinder hierbei selbst zu Forschern und Entdeckern werden und ihre bereits vorhanden Fähigkeiten einbringen und weiter ausbauen.

In der Woche, als die pädagogischen Fachkraft Martin Denk zur Vertretung bei uns war, kehrten mit ihm auch die Olchis bei uns ein. Kurz für die, die die Olchis noch nicht kennen:

„Die Olchis sind eine Drei-Generationen-Familie bestehend aus den Großeltern, Eltern und drei Kindern. Die Olchis sind klein und grün, haben auf dem Kopf drei Hörhörner und eine große Nase. Die insgesamt namenlose Familie lebt gemeinsam in einer Höhle auf der Müllkippe von Schmuddelfing. Die Olchis lieben alles, was Menschen eklig finden: Sie essen Schuhsohlen und Schrauben, trinken Stinkerbrühe und Fahrradöl, baden im Schlamm und können Ordnung nicht ausstehen. Für einen Olchi sind frische, gesunde Sachen giftig, der versehentliche Verzehr ruft einen Ausschlag mit roten, gelben und blauen Punkten hervor. Die Olchis besitzen einen Drachen namens „Feuerstuhl“, mit dem sie durch die Gegend fliegen. Gemeinsam erleben sie Abenteuer auf ihrem Müllberg und in vielen Ländern der Welt.“ (www.wikipedia.de)

Herr Denk stellte montags, in Begleitung eines Bilderbuchs, den Kindern die Olchis vor und so tauchten wir in dieser Woche gemeinsam in die Welt der Olchis ein. Dienstags kam uns die Idee, ihnen am Ende jeden Tages unseren Müll hinzustellen, damit sie ihn essen können. Ein Mädchen unserer Gruppe brachte auch ein paar große rostige Nägel von Zuhause für sie mit, denn diese mögen sie am liebsten. Daraufhin entdeckten die Kinder jeden Morgen Spuren der Olchis an unserem Mülleimer. Die Kids waren völlig begeistert und zeigten großes Interesse an den kleinen grünen Olchis. Am Ende der Woche fanden die Kinder einen Briefumschlag am Mülleimer – er war von den Olchis und beinhaltete neben einem Brief noch eine Schatzkarte. Im Morgenkreis las Martin den Kindern den Brief vor. In diesem bedankten sich die Olchis bei den Kindern für den Müll den sie ihnen täglich bereitstellten. Besonders lecker fanden sie davon die Stinkewindeln. Als Dankeschön habe sie den Kindern eine kleine Überraschung mitgebracht und um es etwas spannender zu machen, haben sie die Überraschung im Sandkasten vergraben. Erst wollten sie uns ein paar Stinkesocken vergraben, doch dann ist ihnen noch rechtzeitig eingefallen, dass wir Menschen ja gar keinen Müll essen. So fanden die Kinder bei der Schatzsuche eine Tüte Salzbrezeln. Die Kinder waren sichtlich stolz und freuten sich sehr. Zum Imbiss machten wir es uns dann im Bauwagen gemütlich, aßen die Salzbrezeln und lauschten noch einer Geschichte der Olchis, die Herr Denk für uns vorlas.

Auf diesem Weg möchten wir uns noch mal ganz herzlich für die tolle Woche bei ihm bedanken.

Herr Markmann entdeckte ein ganz tolles Stecksystem, mit dem man recht einfach, in Verbindung mit Holzleisten, ein Gerüst für ein Haus zusammenstecken kann. Dieses spendierte er den Kindern und die sind natürlich sehr glücklich darüber. Gemeinsam zeichneten wir uns einen Bauplan und markierten die Leisten passend zum Plan – so können wir die Häuser jetzt ganz einfach auf- und abbauen. Vielen Dank auch hierfür, Herr Markmann.