Rauenberg Waldkindergarten

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 13:30 Uhr
Plätze 20
Alter 3 bis 6 Jahre
Standort Am Hang, 69231 Rauenberg
Rettungspunkt GPS: 49.252390, 8.676412
Nächste Haltestelle Rauenberg Malschenberg Alte Kirche (SWEG-Bus-Linie 705)
Kontakt E-Mail: waldkindergarten.rauenberg@postillion.org, Mobil: (0176) 12013-740
Leitung Manuel van der Woude (B.A. Sozialpädagogik, Jugend- und Heimerzieher)
Team Miriam Singewald (B.A. Soziale Arbeit), Fjolla Tigani (Master Erziehungswissenschaften), Finn Schuhmann (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage Achtung! Wegen Corona kommt es zu Veränderungen bei den Schließtagen.
2020: 16 Tage
02. bis 03. Januar, 24. Februar, 06. bis 09. April, 17. bis 21. August, 26. Oktober, 28. bis 30. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung Um eine Geschwisterermäßigung zu beantragen, verwenden Sie bitte folgendes Formular. Für Kinder, die nicht im Betreuungsort wohnhaft sind, gilt grundsätzlich der Beitrag für 1-Kind-Familien.
Wird eine Ermäßigung im Laufe eines Monats beantragt, wird diese mit Wirkung des darauf folgenden Monats wirksam.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Besonderheit Diese Einrichtung ist eine Waldeinrichtung. Das heißt, die Kinder verbringen den ganzen Tag in der Natur. Außerdem stehen Bauwagen zur Verfügung.
Anmeldung Um sich anzumelden, nutzen Sie bitte das Zentrale Vormerksystem der Stadt Rauenberg.
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Katharina Pelz, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 20230-74, Montag bis Freitag 08:30 bis 14:30 Uhr
Auswärtige Kinder Ja, wenn die Plätze nicht von Kindern aus der Kommune benötigt werden.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Im letzten Monat hatten wir viele neue Gesichter bei uns im Waldkindergarten. Désirée Hoffmann, die neue Leitung vom Postillion Waldkindergarten Linkenheim Hochstätten, konnte bei uns ihre ersten Walderfahrungen sammeln. Der neue Waldkindergarten startet ab September und wir wünschen ihr und ihrem Team einen guten Beginn. Weiterhin hatten wir eine Erzieherin in Ausbildung zu ihrem Zwischenpraktikum bei uns im Wald. Jennifer Six, die normalerweise in der Postillion Krippe Rauenberg arbeitet, war direkt begeistert und hat ihre Zeit im Waldkindergarten sehr engagiert zu Ende gebracht. Tamara Schatz hat uns als Integrationskraft verlassen, da ihr jedoch die Arbeit bei uns und mit den Kindern so gut gefallen hat, beginnt sie ab September eine Ausbildung zur Kinderpflegerin und bleibt uns als Tagespraktikantin erhalten.

Im Waldkindergartenalltag ist momentan vor allem das Bastelangebot sehr gefragt. Die Kinder bringen eigene Ideen ein und bekommen von den Fachkräften immer wieder neue Impulse. Durch das aktuelle Hygienekonzept (es dürfen weiterhin keine Gegenstände von zu Hause mitgebracht werden) ist unsere Kreativität gefragt, wenn Entscheidungen in der Kinderkonferenz getroffen werden. Wir versuchen alle Entscheidungen umzusetzen und haben bei dem „Flugzeugtag“ verschiedene Papierflieger gebastelt und einen Versuch zum Thema Auftrieb durchgeführt. Glücklicherweise dürfen wir wieder mit den Kindern kochen und so haben die Kinder entschieden, dass wir einen „Pfannkuchentag“ und einen „Suppentag“ anbieten. Hier haben alle begeistert mit gerührt, geschnitten, gestampft und natürlich geschmatzt. Ein weiterer Wunsch war der „Hasentag“, an dem wir Hasen aus Stöcken gebastelt und etwas über den Feldhasen gelernt haben (beispielsweise dass der Schwanz 'Blume' und sein Nest 'Sasse' heißt). Da sich die Kinder eine Zeit lang besonders für Pilze interessierten, haben wir in einem Naturführer angeschaut, wie die verschiedenen Pilze aussehen und diese dann gebastelt, indem Hut und Stiel zunächst gemalt wurden und dann ausgeschnitten und aufeinander geklebt. Ein Angebot war daneben Blumen zu basteln. Die Kinder haben tagelang begeistert erst das Blatt gefaltet und dann so geschnitten, dass wenn es wieder auseinander gefaltet wird, eine Blumenform entsteht. Auch die ersten Herbstblätter entstanden bei einem Bastelangebot.

Neben den vielen Bastelangeboten gab es auch im Wald viel zu entdecken. Als wir gerade beim Essen waren, kam ein Mauswiesel zu Besuch. Die Kinder waren mucksmäuschenstill, um es nicht zu erschrecken. Es hat einen ähnlichen Kopf wie eine Maus, aber einen viel längeren Körper und kürzeren Schwanz. Es hatte in einem Stockhaufen immer wieder Schutz vor neugierigen Kinderaugen gesucht, war aber genauso Neugierig auf die Kinder und kam deshalb immer wieder hervor und ist dann im Beet verschwunden. Die Mäuse sind genauso frech wie immer und laufen immer wieder vor unseren Nasen ins Gebüsch oder Waldsofa. Auch war eine Zeitlang immer wieder Hirschkäferweibchen, welche kein Geweih haben, in unserem Waldgebiet unterwegs. Wir haben sie dann ganz vorsichtig wieder ins Gebüsch gesetzt, um nicht aus Versehen drauf zu treten. Außer den Tieren sind auch die Pflanzen im Wald besonders jetzt am Herbstanfang schön zu beobachten: die Blätter färben sich braun (wir haben gelernt, dass die Bäume sich so auf den Winter vorbereiten und die abgestorbenen Blätter auch für den Frühling genutzt werden, da diese zusammen mit verstorbenen Tieren zu Humus werden, in dem besonders viele Nährstoffe sind), die Schlehen bekommen ihre blauen Früchte und der Kastanienbaum wirft seine ersten Kastanien ab, aus denen wieder viele Ideen zum Spielen und Basteln entstehen (zum Beispiel gibt es immer wieder Matschsuppe mit Kastanien).

Auch die ersten Herbst-Stürme machten sich bemerkbar, sodass wir bereits in der Sturmunterkunft waren. Hier fühlen sich die Kinder zum Glück wohl und haben auch in den eher kargen Räumlichkeiten viele Spiel-Ideen, zum Beispiel kann man aus vielen Kissen einen Turm bauen.

Wir hatten also einen abwechslungsreichen Start in den Herbst und freuen uns, all die Veränderungen in der Natur weiter beobachten zu können.