Wilhelmsfeld Waldkindergarten

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 13:30 Uhr
Montag bis Freitag 07:00 bis 16:00 Uhr
Plätze 20
Alter 3 bis 6 Jahre
Standort Am Hirschwald 37, 69259 Wilhelmsfeld
Nächste Haltestelle Wilhelmsfeld Schriesheimer Hof (DB Rhein-Neckar-Bus, Linien 34 und 628), ca. 15 Minuten zu Fuß
Kontakt E-Mail: waldkindergarten.wilhelmsfeld@postillion.org, Mobil: (0176) 12013-852
Leitung Lukas Fabis (Jugend- und Heimerzieher)
Team Bojana Bojovic (Erzieherin), Jasmin Lauter (Erzieherin), Katharina Schork (Erzieherin), Olivia Fontana (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2019: 20 Tage
02. bis 04. Januar, 29. bis 30. April, 31. Mai, 11. bis 21. Juni, 09. bis 10. September, 04. Oktober, 23. bis 30. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung Um eine Geschwisterermäßigung zu beantragen, verwenden Sie bitte folgendes Formular. Für Kinder, die nicht im Betreuungsort wohnhaft sind, gilt grundsätzlich der Beitrag für 1-Kind-Familien.
Wird eine Ermäßigung im Laufe eines Monats beantragt, wird diese mit Wirkung des darauf folgenden Monats wirksam.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Besonderheit Diese Einrichtung ist eine Waldeinrichtung. Das heißt, die Kinder verbringen den ganzen Tag in der Natur. Außerdem stehen Bauwagen zur Verfügung.
Anmeldung nutzen Sie bitte unser Onlinesystem
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Katharina Pelz, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-282, Montag bis Freitag 08:30 bis 14:30 Uhr
Auswärtige Kinder Nein, wir können grundsätzlich nur Kinder mit Erstwohnsitz in der Kommune aufnehmen.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

“1 – 2 – 3 – Wo ist mein Ei?” fragt sich die Henne in diesem Buch, ging ihrem Ei nach und konnte dabei so Einiges erleben. Auch die Waldkinder haben eine erlebnisreiche Suche nach des Osterhasen Gaben hinter sich. Denn der hat das Osternest nicht nur tief Wald versteckt, sondern auch allerlei Aufgaben gestellt, um dorthin zu gelangen. Da war Fachwissen über den Hasen gefragt, Imitationen seiner Gangart wurden gefordert und Abbildungen seines Antlitzes mussten aus Naturmaterial gelegt werden. Nachdem alle diese schwierigen Aufgaben von der Gruppe mit Bravour gemeistert und die wohlverdiente Beute eingefahren wurde, ging es ans Osterbuffet, mit dem wir von Ihnen – liebe Eltern – wieder aufs Köstlichste versorgt wurden (Danke!).

All das jedoch war lediglich der Höhepunkt unserer vielseitig ausgestalteten Osterzeit. In unseren Kreisen stimmten wir uns mit Singspielen wie “5 kleine Osterhasen” oder “Häschen in der Grube” ein, spielten ein selbst entworfenes Ostermemory und waren geleitet von einer Bewegungsgeschichte im Wald unterwegs auf der Suche nach dem Osterhasen. Abseits der Kreise wurden bunte Osterhasen nach Schablone gefertigt, Hasen und Eier mit Wasserfarbe gestaltet, Naturmaterial-Osterhasen genagelt, Ostermandalas ausgemalt und natürlich Eier gefärbt; diese Jahr mit Zwiebelschalen, Damenstrumpf, grünem Blattwerk verschiedenster Formen.

Neben Ostern im Speziellen war selbstverständlich auch der Frühling im Allgemeinen Thema im Wald. An unserem Hollunderstrauch schwirren bunte Schmetterlinge aus Wolle und Holz umher. Im Kreis sangen die Kinder das Lied “Komm doch lieber Frühling”, lernten Interessantes über den Marienkäfer und widmeten sich der Frage, wie Bäume sich vermehren. Dazu wurden austreibende Bucheckern und Eicheln genauer betrachtet, was einige Kinder dazu veranlasste, in unserem Aquarium den Versuch zu starten, selbst Eichen wachsen zu lassen. Um die dazu notwendige Erdqualität zu gewährleisten, kam wiederum die Idee auf, Regenwürmer zu suchen und im Aquarium anzusiedeln. Vielleicht zeichnen sich deren Wege ja schon bald am Glasrand ab.

Auch diesen Monat hatte wieder eine Kleingruppe das Vergnügen, eine zur Jahreszeit passende Geschichte mit Instrumenten zu vertonen, um diese später auf CD gebrannt mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Pünktlich zum 50. Geburtstag der kleinen Raupe Nimmersatt entsendeten wir die Waldkinder dieses Jahr nicht wie üblich mit dekoriertem Bollerwagen, sondern ausgestattet mit selbst gestalteten Stecken zum Wilhelmsfelder Sommertagsumzug.

Anschließend nutzten wir die Stecken im Wald, um das Buch in ein Theaterstück umzusetzen. Um den teils wechselhafteren und leider auch mal trüberen Apriltagen etwas entgegenzusetzen, hat die Gruppe mit vereinten Kräften ein quietschbuntes, abstraktes Frühlingsbild gestaltet, dass Interessierte gerne erwerben können – für den richtigen Preis, versteht sich. An anderen Tagen sind wir einfch der Sonne entgegengewandert. Dabei haben wir einmal Froschlaich entdeckt und schon mehrfach wieder aufgesucht, um dessen Entwicklung beobachten zu können, ein anderes Mal haben wir gut formbare Erde entdeckt und am folgenden Tag eimerweise abtransportiert, um diese als Ton zu verwenden.

Auch weiterhin haben wir große Freude an den Hiebresten, die die Forstwirte dem Wald bei der Holzernte übergelassen haben. So haben wir beispielsweise ein Areal damit eingezäunt, in dem wir beobachten wollen, was so alles wächst, nachdem wir die Brombeeren ausgerissen und so Platz für Neues geschaffen haben. Auch die Waschstraße hat ein Geländer bekommen – und zudem noch ein Einbahnstraßenschild. Hinten an der Wurzel haben wir eine unserer Hütten größer und besser wieder aufgebaut; gut getarnt mit Fichtenästen. Filigraner war da der Bau einer kleinen Lokomotive aus Holz.

Ende März mussten wir die Gelegenheit noch einmal nutzen, unsere Feuerstelle zu entzünden. Diesmal gab es zum Braten Äpfel am Stock.

Außerdem haben wir vom Bauhof eine ordentliche Ladung frischen Sand für unseren Sandkasten bekommen (Danke!). Da mussten die Waldkinder die Schaufeln bemühen und so richtig ranklotzen.

Wem neben all dem immer noch langweilig war, der hatte zwischendurch immer wieder Gelegenheit, an unserer Webschnecke weiter zu arbeiten.