Schönau Waldkindergarten

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 13:30 Uhr
Plätze 20
Alter 3 bis 6 Jahre
Standort Lindenbach 65, 69250 Schönau
Rettungspunkt GPS: 49.418253,8.803381
Nächste Haltestelle Schönau Abzw. Lindenbach (DB Rhein-Neckar-Bus, Linie 735)
Kontakt E-Mail: waldkindergarten.schoenau@postillion.org, Mobil: (0176) 12013-855
Leitung Anna Kübler (Erzieherin)
Team Simone Reibold (Erzieherin), Katharina Schork (Erzieherin), Yannick Morr (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage Achtung! Wegen Corona kommt es zu Veränderungen bei den Schließtagen.
2020: 14 Tage
01. bis 03. Januar, 22. Mai, 08. bis 12. Juni, 30. bis 31. Juli, 03. August, 23. Dezember, 24. bis 31. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung
Um eine einkommensabhängige Ermäßigung zu beantragen, senden Sie bitte folgenden Antrag mit geforderten Nachweisen per Post an: Postillion e.V., Zentrale Anmeldestelle, Pottaschenloch 1, 69259 Wilhelmsfeld oder per E-Mail an kitaon@postillion.org. Auswärtige Kinder zahlen grundsätzlich den Höchstbeitrag.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Besonderheit Diese Einrichtung ist eine Waldeinrichtung. Das heißt, die Kinder verbringen den ganzen Tag in der Natur. Außerdem stehen Bauwagen zur Verfügung.
Anmeldung nutzen Sie bitte unser Onlinesystem
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Dina Lindner, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-281, Montag bis Donnerstag 08:30 bis 13:15 Uhr
Auswärtige Kinder Ja, wenn die Plätze nicht von Kindern aus der Kommune benötigt werden.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Die vielen Regentagen in den letzten Wochen wühlten unsere Bauwagenebene ziemlich matschig auf, sodass die Kinder Kuhlen zum Wasser abfließen lassen konstruierten. Die Kinder kamen jedes Mal auf neue Ideen, wie es oder wo es genau abfließen kann.

Trotz des verregneten Wetters ließen wir uns die fünfte Jahreszeit nicht vermiesen. Fasching stand an und so wurde morgens bei der Ankommzeit und im Freispiel zwei längere Girlanden gemeinsam gestaltet. Diese sollte an der Faschingsfeier als Dekoration dienen. Gemeinsam mit einer Schulpraktikantin konnten die Kinder einen Clown aus Klopapierrollen gestalten. An einem Tag wurden die Kinder geschminkt. Jeder konnte sich nach seinem Wunsch schminken lassen. Im Anschluss versetzten sich die Kinder in ihre Rolle hinein und spielten in mehreren Kleingruppen passende Rollenspiele. Am Ende dieses Tags entstand eine gemeinschaftliche Rollenspielsituation, da nach und nach die Kinder sich zusammentaten.

Auch in diesem Jahr feierten wir unsere Faschingsfeier im JUZ (Jugendhaus). Am ausreichend mitgebrachten Buffet konnten sich alle zum Frühstück und Mittagessen gut stärken. Nach einer Modenschau zur Präsentation der Kostüme wurden verschiedene Spiele mit den Kindern durchgeführt, bei denen viel gelacht wurde.

Am 24.2.20 machten wir uns auf den Weg Richtung Mannheim – Friedrichsfeld zum Cooper Standard Werk, um dort die Holzverarbeitung anzuschauen. Dort angekommen wurden wir zuerst von dem Betriebsleiter begrüßt und bekamen alle einen kleinen Elefanten als Andenken. Anschließend liefen wir über das Werksgelände, um zur Stelle der Holzverarbeitung zu gelangen. Stolz trugen die Kinder die neuen Warnwesten, da sie zur Sicherheit getragen werden mussten. Im Aufenthaltsraum konnten wir uns zuerst einmal stärken, bevor es danach ans genauere Erkunden ging. In zwei Gruppen wurde sich aufgeteilt, um mit dem Traktor mitzufahren oder auf einem Wiesenstück mit den Wiesenrasenmähern herumzufahren. Bei einer Säg-Spaltmaschine schauten wir zu, wie der Baumstamm immer kleiner verarbeitet, gespaltet und verstaut in einem Sack wurde.

Das war sehr interessant. Zum Schluss bekam jedes Kind noch eine kleine Holzscheibe geschenkt. Ein interessanter, spannender und erlebnisreicher Tag ging langsam zu Ende. So machten wir uns wieder auf den Heimweg Richtung Waldkindergarten.

Über die weiße Schneepracht freuten wir uns nochmals an einem Tag sehr und versuchten aus dem Schneematsch Türme zu bauen oder einige Schneematschkuchen herzustellen. Gemeinsam wurde mit ein paar Kindern eine kleine Schneemannfamilie gebaut.

Ansonsten wurden die ersten Frühblüher, wie Krokus, Huflattich und Narzissen entdeckt und näher mit den Kindern besprochen. Eines morgens tauchte in der Mitte des Waldsofas das grüne Tuch auf. Dies wird uns nun die nächsten drei Monate begleiten.

Juhuuu der Frühling ist da und alle erhoffen sich nun viele sonnige Tage zu erleben. Es wurden die Nistkästen am Waldkindergartengelände gesäubert, damit unsere Vögel wieder in Ruhe darin nisten können.

Da ein paar Kinder viel Interesse an Spinnen zeigten, wurde gemeinsam besprochen während der Frühlingszeit ein kleines Spinnen – Projekt durchzuführen und so auf Entdeckungstour zu gehen.

Der Wunsch und Drang der Kinder war wieder sehr groß Kochaktionen durchzuführen. Oft wurden die Fachkräfte angesprochen, wann denn gekocht würde. Deshalb entschieden die Fachkräfte den Wunsch aufzugreifen und setzten sich zu einer Besprechungsrunde ins Waldsofa. So einigte man sich zu einem Eintopf und Grießbrei. Alle waren sofort bereit Lebensmittel mitzubringen. An beiden Aktionen schlemmten alle gemeinsam die Portionen leer.

Ein großes Bedürfnis der Kinder war in letzter Zeit immer wieder Holz zu hacken. Daraufhin wurden Bollerwagenladungen von der Dinowiese heruntergeholt und anschließend mit viel Ausdauer und Kraft zurechtgehackt. Egal ob Mädchen oder Jungen, zeigten alle an diesen Tagen viel Interesse daran.

An einem Vormittag bekamen wir von den Vorschülern des evangelischen Kindergartens aus Altneudorf Besuch. Wir begrüßten sie herzlich und besprachen anschließend die wichtigsten Waldregeln, wie z.B. „Wir sind Gäste im Wald“. Voller Freude und Aufregung wurde langsam das Waldgelände erkundigt. Nach und nach knüpfte man Kontakt zueinander, die dann zu gemeinsamen Aktionen/Rollenspielen führten.

Nur für eine kurze Zeit konnten wir uns über die weiße Pracht freuen. So sehr wir uns darüber freuten, so hinterließ sie im nach hinein auch ihre Spur auf dem Gelände. Die ganze Bauwagenebene war so matschig aufgewühlt, dass wir wieder genügend Hackschnitzel verteilen mussten. Alle Kinder packten beim Verteilen eifrig an.

Eines Morgens bildete sich eine kurzfristige Gewitterfront und so mussten alle sehr zügig in den Bauwagen. Für alle Kinder eine komplett neue Situation, dennoch meisterten sie es mit viel Ruhe und schneller Reaktion. Unser Lied „ Das Wetter, das Wetter spielt wieder mal verrückt!“ ertönte aus den Mündern der Kinder und passte an diesem Tag so richtig.

Ansonsten wurde in den letzten Wochen in den Morgenkreisen einige Bewegungsmitmachgeschichten zum Erwärmen durchgeführt. Dabei ging man auf Tierspursuche; eine gemeinsame Schlittschuhfahrt oder einen Abenteuerspaziergang quer über das ganze Waldgelände mit verschiedenen Entdeckungen. Bei allen Aktionen waren die Kinder mit viel Begeisterung, Interesse und Spannung dabei. Wir begrüßten uns mit verschiedenen Instrumenten, wie Kalimba und Klangstäbe. Die Kinder bekamen einen Silbenrhythmus vorgezeigt und sollten ihn anschließend versuchen nachzuahmen. Beide Fachkräfte staunten sehr, wie die bei allen Kindern super klappte und umgesetzt werden konnte.

Die Vorschüler haben einen Ausflug zum Bäcker Legron gemacht. Gemeinsam sind wir nachdem Frühstück zum Bäcker gestartet. Dort wurden wir herzlich begrüßt und durften auch gleich los legen. Erst haben wir unsere Hände gewaschen und bekamen eine tolle Schürz umgebunden. Zusammen haben wir Brezeln formen. Danach haben wir gesehen wie Berliner gemacht werden. Nachdem sie rausgebacken waren, durften wir sie befüllen, dass was sehr spannend. Mit einer kleinen Maschine wurde die Marmelade hinein gedruckt. Da war unsere Muskelkraft gefragt. Nachdem die Arbeit erledigt war, gab es für jeden ein Berliner. Zum Schluss haben wir noch Brötchen, Schnecken und Buchstaben geformt und durften sie mit Mohn, Sesam und Sonnenblumenkernen verzieren. Alexander Legron hat uns noch verschieden Mehlsorten und Körner gezeigt. Es war ein sehr toller Ausflug und wir bedanken uns sehr bei der Bäckerei Legron.