Heddesheim Krippe Ahornstraße

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:00 bis 17:00 Uhr
Montag bis Freitag 07:30 bis 15:30 Uhr
Plätze 20
Alter 0 bis 3 Jahre
Standort Ahornstraße 72 a, 68542 Heddesheim
Nächste Haltestelle Heddesheim Blumenstraße (DB Rhein-Neckar-Bus) - 15 Gehminuten von der Einrichtung entfernt; Mit VRNnextbike ab DB-Bahnhof Heddesheim/Leutershausen. Die nächste Station ist Heddesheim Badesee/Sportzentrum direkt bei der Krippe
Kontakt E-Mail: krippe.heddesheim@postillion.org, Telefon: (06203) 4048644
Leitung Nicole Graefling (B.A. Soziale Arbeit)
Team Ulrike Böhmert (Erzieherin), Stefanie Knaack (Erzieherin), Ronja Renzel (Erzieherin), Alina Sattler (Erzieherin), Duygu Tuncer (Heilerziehungspflegerin)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2021: 20 Tage
04. bis 05. Januar, 01. April, 05. bis 11. April, 20. bis 21. Mai, 29. bis 30. Juli, 29. Oktober, 01. bis 07. November, 27. bis 30. Dezember
2022: 20 Tage
01. bis 07. Januar, 14. April, 19. bis 20. Mai, 27. Mai, 13. bis 17. Juni, 14. bis 15. Juli, 28. Oktober, 31. Oktober, 27. bis 30. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Entgelt ab 01.01.2022als pdf-Dokument
Ermäßigung

Wenn mehrere Geschwisterkinder gleichzeitig die Einrichtung besuchen, wird für das zweite Kind ein ermäßigter Beitrag gewährt. Auswärtige Kinder zahlen grundsätzlich den Höchstbeitrag.

Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Anmeldung nutzen Sie bitte unser Onlinesystem
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Dina Lindner, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 20230-73, Montag bis Donnerstag 08:30 bis 13:15 Uhr
Auswärtige Kinder Ja, wenn die Plätze nicht von Kindern aus der Kommune benötigt werden.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Pädagogisches Glossar

Wir werden in den kommenden Newslettern immer wieder Begriffe aus der Pädagogik und (Entwicklungs-)Psychologie aufgreifen und beschreiben, was diese für unsere Arbeit bzw. für Ihre Kinder bedeuten. Den Anfang machen die beiden Begriffe Assimilation und Akkomodation. Beide Begriffe wurden für den Bereich der Lernpsychologie von dem bekannten Psychologen Jean Piaget geprägt. Sie finden auch in anderen Bereichen Anwendung, Assimilation zum Beispiel in der Biologie und Akkomodation zum Beispiel in der Augenoptik.

Krippenkinder machen ganzen Tag neue optische, akustische und emotionale Erfahrungen. Das Gehirn ist so aufgebaut, dass es versucht diese Erfahrungen in Kategorien einzuordnen, um dem Erlebten eine Struktur zu verleihen und die Welt (be)greifbarer zu machen. Diese Einordnung in Kategorien kann auf zwei unterschiedliche Weisen passieren.

Einmal durch Assimilation, „…das Zuordnen einer Wahrnehmung zu einem vorhandenen Wahrnehmungsschema, das bereits für ähnliche Wahrnehmungen verwendet wird. Dadurch wird eine Wahrnehmung verallgemeinert und als bekannt eingestuft.” Hier werden neue Beobachtungen mit bereits gemachten Beobachtungen verknüpft und in bestehende Kategorien integriert. Die Bezeichnungen dieser Kategorien erhalten die Kinder von uns, den Erwachsenen und zwar ganz einfach: durch Sprache. Wir liefern den Kindern die Begriffe zu ihren Beobachtungen. Zum Beispiel, wenn wir mit den Kindern beim Spaziergang einen Hunde treffen und die Kinder einmal gehört haben, dass es sich bei dem, was sie sehen, um einen Hund oder Wauwau handelt. Sie können dann eine Kategorie Hund/Wauwau anlegen und weitere ähnliche Beobachtungen mit der Beschreibung “Hund” in die gleiche Kategorie einordnen.

Der Begriff Akomodation bezeichnet „…die Anpassung der inneren Welt durch Schaffen eines neuen Wahrnehmungsschemas. Wenn eine bestimmte Wahrnehmung nicht mehr in die bestehenden Schemata eingeordnet werden kann (Assimilation), modifiziert das Individuum bestehende Schemata oder schafft neue, passt also sein Inneres an die sich verändernde Außenwelt an.” Wenn das Kind beim nächsten Spaziergang eine Beobachtung macht, diese als Wauwau einordnet und der Erwachsene sagt: “Das ist eine Kuh/Muhmuh” merkt das Kind, dass etwas nicht so ist wie gewohnt. Wenn sich die Beobachtung zusammen mit der Bezeichnung Kuh/Muhmuh mehrere Male wiederholt lernt das Kind, dass es sich hierbei um eine neue Kategorie handelt und kann sein Wahrnehmungsschema um eben diese neue Kategorie erweitern. Es hat somit seine kognitive Struktur an die Außenwelt angepasst.