Ketsch Krippe Gartenstraße

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:00 bis 17:00 Uhr
Montag bis Freitag 07:00 bis 14:30 Uhr
Plätze 20
Alter 0 bis 3 Jahre
Standort Gartenstraße 29/1, 68775 Ketsch
Nächste Haltestelle Ketsch, Gartenstraße (DB Rhein-Neckar-Bus, Linie 710) oder Ketsch Waldsportplatz (DB Rhein-Neckar-Bus, Linie 717)
Kontakt E-Mail: krippe.ketsch@postillion.org, Telefon: (06202) 6652466
Leitung Christine Kehl-Hauser (Erzieherin)
Team Iris Datzer (Diplom Pädagogin), Thomas Greven (Diplom Sozialarbeiter (FH)), Nadine Heine (Kinderpflegerin), Antonia Hoffmann (Master Frühkindliche und Elementarbildung), Katharina Kutschka (Erzieherin), Pia Mandalka (Diplom Pädagogin), Belania Llama-Lantaron (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2019: 30 Tage
08. März, 29. bis 30. April, 31. Mai, 17. bis 21. Juni, 05. bis 23. August, 09. bis 10. September, 04. Oktober, 31. Oktober, 23. bis 30. Dezember
Für die Schließtage vom 05. bis 23. August kann bei Anmeldung eine Ferienbetreuung hinzugebucht werden.
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung Um eine Geschwisterermäßigung zu beantragen, verwenden Sie bitte folgendes Formular. Für Kinder, die nicht im Betreuungsort wohnhaft sind, gilt grundsätzlich der Beitrag für 1-Kind-Familien.
Wird eine Ermäßigung im Laufe eines Monats beantragt, wird diese mit Wirkung des darauf folgenden Monats wirksam.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Besonderheit Die Krippe befindet sich derzeit in einem Container. Die Gemeinde Ketsch baut eine neue Einrichtung. Wir rechnen mit einem Umzug im Jahr 2020 in die neue Einrichtung.
Anmeldung Um sich anzumelden, wenden Sie sich bitte an die Gemeinde Ketsch.
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Dina Lindner, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-281, Montag bis Donnerstag 08:30 bis 13:15 Uhr
Auswärtige Kinder Nein, wir können grundsätzlich nur Kinder mit Erstwohnsitz in der Kommune aufnehmen.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Sauberkeitserziehung in der Krippe

Da wir in der Krippe zur Zeit sehr viele 2 jährige Kinder haben spielt das Thema Sauberkeitsentwicklung (Erwerb der Ausscheidungsautonomie) für die Kinder eine große Rolle. Das Signal, ob ein Kind auf die Toilette gehen möchte kommt vom Kind selbst (Erlangen von Autonomie und Kontrolle). So kommt es recht häufig vor, dass die Kinder ganz spontan beim Wickeln den Wunsch äußern, „Pipi“ in die Toilette machen zu dürfen. Wir pädagogische Fachkräfte unterstützen die Kinder gerne bei diesem Entwicklungsschritt. Wir helfen den Kindern sich auf die Toilette zu setzen und bieten unsere Hilfe beim Abwischen an. Dann dürfen die Kinder die Spülung betätigen und natürlich die Hände nach dem Toilettengang waschen. Auf diese Art und Weise lernen die Kinder alle Schritte, die beim „auf die Toilette gehen“ zu beachten sind (Hygiene). Wir begleiten den ganzen Vorgang mit großer Freude und Begeisterung. Wir freuen uns mit den Kindern, wenn Urin oder Stuhlgang in der Toilette ist. Das macht sie stolz und sorgt dafür, dass sie gerne und entspannt auf die Toilette gehen. Bevor wir dann wieder in die Gruppe zurückgehen, dürfen sich die Kinder ein Stempelsymbol aussuchen, das sie entweder auf den Handrücken stempeln können oder auf ein Blatt, welches über dem Wickeltisch hängt.

„Für das Kleinkind ist es die größte Leistung, die größte Freude, der größte Stolz, wenn es die schwierige Phase des Sauberwerdens selbständig, freiwillig und aus eigenem Entschluss erreicht.“ (Emmi Pikler)

Die Sauberkeitsentwicklung ist ein individueller, physiologischer Reifungsprozess. Dieser braucht seine Zeit und lässt sich nicht beschleunigen. Die Signale/Impulse, die Eigeninitiative des Kindes kommen irgendwann von selbst. Diese tritt frühestens zwischen 12 und 18 Monaten und bei den meisten Kindern zwischen 18 und 36 Monaten ein. Die wenigsten Kinder sind somit am Ende des 2. Lebensjahres sauber und trocken. Die meisten werden es im Laufe des 3. und 4. Lebensjahres. (Remo Largo 2017)

Quelle – Largo, Remo H. Babyjahre (2007, 2017), Entwicklung und Erziehung in den ersten 4 Jahren, München, Piper

Ausblick:

Kurzbericht vom Planungstag zum Thema sozio-emotionale Entwicklung und Sprache