Hockenheim Krippe Beim Pumpwerk

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 16:30 Uhr
Plätze 30
Alter 0 bis 3 Jahre
Standort Beim Pumpwerk 4, 68766 Hockenheim
Nächste Haltestelle Hockenheim, Heinrich-von-Kleiststraße (DB Rhein-Neckar-Bus, Linie 717); oder DB-Bahnhof Hockenheim. Hier steht das Fahrradverleihystem des VRN (VRNnextbike) mit der Station Hockenheim Bf und Hockenheim Am Pumpwerk zur Verfügung.
Kontakt E-Mail: krippe.hockenheim@postillion.org, Telefon: (06205) 2591222
Leitung Josefine Schmitz-Wöhrlin (Diplom Sozialpädagogin)
Team Anna-Maria Exner (Kinderpflegerin), Janine Habel (Erzieherin), Regina Hippeli (Grund- und Hauptschullehrerin), Nadine Naab (Heilerziehungspflegerin), Jessica Ruckmich (Kinderpflegerin)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2019: 26 Tage
14. Januar, 04. März, 29. bis 30. April, 31. Mai, 17. bis 21. Juni, 05. bis 16. August, 06. bis 10. September, 04. Oktober, 23. bis 30. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung Nachweis über die im Haushalt lebenden Kinder unter 18 Jahren: Als Nachweis ist eine Familienmeldebescheinigung vorzulegen (per Post an Postillion e.V., Zentrale Anmeldestelle, Pottaschenloch 1, 69259 Wilhelmsfeld), die Sie im Bürgerbüro (früher Einwohnermeldeamt) der Stadtverwaltung Hockenheim erhalten. Im Falle von Pflegeeltern müssen diese ihren Status als solche beim Bürgerbüro mit angeben, da seit 2012 aus datenschutzrechtlichen Gründen eine automatische Verknüpfung zwischen Pflegekindern und Pflegeeltern gelöscht wurde, d.h. Pflegekinder nicht automatisch auf einer Familienmeldebescheinigung ausgedruckt werden. Wird eine Ermäßigung im Laufe eines Monats beantragt, wird diese mit Wirkung des darauf folgenden Monats wirksam.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Besonderheit Mit dem sich auf dem gleichen Gelände befindenden kommunalen Kindergarten besteht eine Vereinbarung, dass die Schließtage abgestimmt werden. Der Übergang von der Krippe des Postillion e. V. zum kommunalen Kindergarten soll möglichst reibungslos funktionieren, sodass die Kinder der Krippe einen Platz im kommunalen Kindergarten erhalten.
Anmeldung Um sich anzumelden, nutzen Sie bitte das Zentrale Vormerksystem der Stadt Hockenheim.
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Katharina Pelz, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-282, Montag bis Freitag 08:30 bis 14:30 Uhr
Auswärtige Kinder Nein, wir können grundsätzlich nur Kinder mit Erstwohnsitz in der Kommune aufnehmen.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Froschgruppe

In den letzten Wochen war es oft sehr heiß. Da bot es sich an, mit erfrischenden Materialien zu spielen. Neben Wasser eignet sich hier der Rasierschaum. Ein paar Spritzer davon wurden auf den Tisch gesprüht und durften dann von den Kindern „bearbeitet“ werden. Zuerst erforschten sie das unbekannte Material noch vorsichtig mit nur einem Finger, doch schon bald wurde der Schaum mit beiden Händen auf dem Tisch und dem ganzen Körper verrieben. Das roch gut und fühlte sich auf der Haut angenehm an. Die Kinder hatten viel Spaß bei der Erkundung dieses interessanten Materials und das anschließende Waschen bot noch eine weitere Erfrischung.

Als sommerliches Bastelthema gestalteten wir Krebsbilder. Aus Handabdrücken entstanden lustige Krebse, die passende Strandlandschaft dazu gestalteten die Kinder mit Kleister und echtem Sand.

Schneckengruppe

Das warme Wetter der letzten Wochen haben wir genutzt, um draußen mit Wasser zu spielen. Dabei haben die Kinder bemerkt, dass der Boden warm und das Wasser kalt ist. Sie beobachteten wie das Wasser spritzt wenn man sich selbst oder ein Spielzeug in das Wasser fallen lässt. Es war auch spannend zu beobachten wie das Wasser von dem einen in ein anderes Gefäß geschüttet wurde. Dabei füllte sich das andere Gefäß immer mehr mit Wasser bis es oben am Rand ankam und schließlich überlief. Wenn die Kinder es nun zurück in das erste Gefäß kippten, bemerkten sie, dass in dem Gefäß noch Platz war und so wurde nachgefüllt, bis dieses wieder randvoll war. Die Kinder liefen mit ihren nassen Füßen über die Platten, hinterließen Spuren und konnten beobachten, wie ihr Fußabdruck etwas später verschwand. Diese Beobachtung machten sie auch, indem sie mit einem Pinsel in Wasser tunkten und auf die Platten malten. Mit Ausdauer und Freude waren die Kinder bei der Arbeit. Beim Erforschen des Rasierschaums konnten die Kinder weitere spannende Entdeckungen machen. Anfangs noch etwas skeptisch beobachtend, was denn aus der Sprühflasche auf den Tisch gesprüht wird: weiß und auch angenehm riechend. Mit Abstand beobachteten die Kinder das Geschehen. Erst nachdem eine pädagogische Fachkraft einen Finger in die schaumige Masse steckte, näherten sich die Kinder, ahmten es nach und dann wurde der Rasierschaum auf dem Tisch verteilt. Schließlich kam die Hand und zum Schluss der ganze Körper zum Einsatz. Die Kinder lernten dabei die Konsistenz des Rasierschaums kennen. Dieser floss nicht wie Wasser. Er tropfte auch nicht. Wenn man den Rasierschaum zwischen zwei Hände nahm und zudrückte, quoll dieser zwischen den Fingern durch. Er lässt sich nicht nur auf dem Tisch, sondern auf dem ganzen Körper toll verteilen. Die Kinder zeigten sich gegenseitig ihre Ideen oder teilten es mit wenn es ihnen unangenehm war: zum Beispiel das gegenseitige Einschmieren. Dabei lernten die Kinder die Wünsche der anderen zu respektieren und sich selbst zurückzunehmen.

Auch der Kineticsand – bei den Kindern „Zaubersand“ genannt - war äußerst interessant. Auf einem Tablett wurde mit dem Zaubersand experimentiert. In der Mitte des Tisches befanden sich verschiedene Förmchen, Rollen, Plastikmesser etc.

Manchmal hieß es erst einmal abwarten bis das gewünschte Förmchen/Rolle etc. nicht mehr gebraucht bzw. mit einem anderen Kind getauscht wurde. Eine große Herausforderung, abzuwarten, Rücksicht zu nehmen und Absprachen zu treffen. Der „Zaubersand“ wurde mit den Händen erfühlt. Die Hände wurden in die Masse geschoben und zu Fäusten geballt. Aufmerksam wurde beobachtet, wie der Sand den Händen wich und beim Fäuste machen seitlich aus den Händen quoll. Interessant war auch zu sehen, wie der Zaubersand von der einen Hand in die andere fiel. Förmchen wurden ausprobiert, in den gewalzten Sand gesteckt oder mit diesem gefüllt. Für alle spannend zu sehen war, wie sich der Sand unter der Knetrolle veränderte. Die Beschäftigung mit dem Zaubersand gefiel den Kindern sehr und so gingen wir auch deren Bedürfnis nach und boten es oft an.

Igelgruppe

In der Igelgruppe ist mit Anbeginn des Sommers der Bilderbuchklassiker „Kleiner weißer Fisch“ von Guido van Genechten in den Mittelpunkt getreten. Das Buch handelt von einem kleinen weißen Fisch, der zu Beginn der Geschichte ganz traurig ist, weil er seine Mama verloren hat. Also macht er sich auf den Weg, um seine Mama zu suchen und trifft dabei im Meer dann viele andere, bunte Meeresbewohner.

Zuerst schauten wir uns das Buch im Morgenkreis gemeinsam an und lasen es den Kindern vor. Die Kinder hatten die Möglichkeit, in Ruhe der Geschichte zu lauschen und die verschiedenen Bilder zu betrachten. Das Betrachten und Vorlesen von Bilderbüchern ist als Teil der Sprachförderung ein zentrales Element in der Krippenpädagogik und bildet damit einen wichtigen Schritt in die Welt der Sprache.

Zunächst üben sich die Kinder dabei im Zuhören, einem aktiven Vorgang, der im Gegensatz zum Hören als angeborene Sinnesleistung erst erlernt werden muss. Das Zuhören ist eine unerlässliche Voraussetzung für den Spracherwerb und unterstützt die Ausbildung der Konzentrationsfähigkeit sowie die Erweiterung des Wortschatzes. Zusätzlich wird beim Vorlesen die Fantasie angeregt, die Kinder können sich entspannen und haben auch ganz einfach Freude daran.

Nachdem die größeren Kinder den kurzen Text dann schon fast auswendig nachsprechen konnten, spielten wir die Geschichte mit passenden Figuren nach. Die Kinder konnten die Geschichte dazu selbst nacherzählen und ihren sprachlichen Ausdruck stärken. Mit bunter Fingerfarbe durfte dann zudem jedes Kind seinen eigenen kleinen Fisch gestalten, der nun unsere Garderobe ziert. Außerdem bemalten wir leere Eierkartons und bastelten dazu Fische aus bunten Pfeifenputzern. Die Kinder konnten nun die Fische in die richtige Farbe der Eierkartons einsortieren und ihre Farbwahrnehmung damit schulen.

Um die Geschichte auch ganzheitlich erfahrbar zu machen, boten wir den Kindern verschiedene Möglichkeiten, um mit Wasser zu spielen und so das Meer nachzuspüren. Wir bereiteten verschiedene Angebote dazu im Garten vor – besonders an den heißen Sommertagen bot dies eine willkommene Abkühlung.

Aber auch in unserem Zimmer kann das Meer entdeckt werden. So finden sich an unserer großen Tür zum Garten sogenannte „Sensory Bags“, die die Sensorik und Feinmotorik der Kinder fördern.