Plankstadt Krippe Pestalozziweg

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 15:30 Uhr
Montag bis Freitag 07:00 bis 16:00 Uhr
Plätze 20
Alter 0 bis 3 Jahre
Standort Pestalozziweg 2, 68723 Plankstadt
Nächste Haltestelle Plankstadt Altenheim (DB Rhein-Neckar-Bus, Linie 713)
Kontakt E-Mail: krippe.plank.pestalozziweg@postillion.org, Telefon: (06202) 92768-60
Leitung Jannike Schwalk (B.A. Soziale Arbeit)
Team Leyla Ezgin (Erzieherin), Eda Günel (Erzieherin), Francoise Penin (Erzieherin), Olga Schumacher (Magister Erziehungswissenschaften), Martina Waibel (Erzieherin), Luca Beigel (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2019: 20 Tage
02. bis 04. Januar, 29. bis 30. April, 31. Mai, 11. bis 21. Juni, 09. bis 10. September, 04. Oktober, 23. bis 30. Dezember
2020: 20 Tage
02. bis 03. Januar, 30. April, 04. bis 05. Mai, 22. Mai, 02. bis 12. Juni, 30. bis 31. Juli, 30. Oktober, 28. bis 30. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung Wenn mehrere Geschwisterkinder gleichzeitig die Einrichtung besuchen, wird für das zweite Kind ein ermäßigter Beitrag gewährt. Für das dritte Kind ist der Betreuungsbeitrag frei.
Bei zeitgleicher Betreuung mehrerer Kinder aus einer Familie, die einrichtungsintern keine Geschwisterermäßigung erhalten, gewährt die Gemeinde Plankstadt einen Zuschuss. Dieser Antrag kann im Rathaus gestellt werden.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Anmeldung nutzen Sie bitte unser Onlinesystem
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Katharina Pelz, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-282, Montag bis Freitag 08:30 bis 14:30 Uhr

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

„Und ewig läuft die Nase“

Kitas sind eine regelrechte Tauschbörse für Krankheiten – Warum das kein Grund zur Sorge ist.

Die Nase läuft, das Kind hustet – und steckt dann auch noch die Eltern an. Der Kita-Winter ist für Familien oftmals ein echter Härtetest. Denn häufig reiht sich Krankheit an Krankheit, von der harmlosen Erkältung über den Magen-Darm-Infekt bis zur richtigen Grippe. Doch die Dauerkrankheit ist kein Grund zur Sorge, sagt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – auch wenn es nervt.

Langfristig profitieren die Kleinen sogar von der ewigen Infektparade, sagt Fegeler. „Kinder haben zwar eine sehr gute Immunabwehr. Aber noch kein immonlogisches Gedächtnis – also keine Bibliothek von Antikörper-Bauplänen zur Abwehr spezifischer Erreger.“ Diese Baupläne bilden sich erst, wenn das Immunsystem zum ersten Mal mit einem Erreger konfrontiert ist. Das bedeutet allerdings auch, dass dieser Erstkontakt dann erst einmal zu einer Krankheit führen kann. „Das ist glücklicherweise nicht bei jedem Erstkontakt so“, sagt Fegeler. „Aber es passiert eben doch häufiger als bei Erwachsenen.“

Und die meisten Viren gibt es eben in der Kita – einer Drehscheibe für den Austausch von Krankheitserregern. „Da sind viele andere Kinder, die alle jeweils andere Erreger aus ihrem persönlichen Umfeld mitbringen, also aus der Familie zum Beispiel“, erklärt Fegeler. Drei Winter dauert es seiner Erfahrung nach, bis die Kinder das lokale Keimangebot durch haben – danach sollte die Zahl der Erkrankungen deutlich abnehmen.

Aber warum ist die Ansteckungsgefahr ausgerechnet im Winter so groß? Die simple Antwort lautet: Weil die Fenster geschlossen sind. Und weil Kita-Kinder im Winter weniger draußen spielen, wo sich ausgehustete oder ausgenieste Keime sofort verdünnen beziehungsweise verflüchtigen.

Die Dauerkrankheit lasse sich kaum verhindern, sagt Ulrich Fegeler. Tipps für Eltern hat er aber trotzdem, allen voran: Die Kinder nicht in Watte packen – sie also nicht beim ersten Schniefen oder Husten gleich aus der Kita nehmen. Die „dauerverrotzte“ Nase sei im Winter einfach typisch. „Und auch Husten ist keine Krankheit, sondern erst mal nur ein Reflex.“ Wer sich Sorgen macht, könne natürlich trotzdem zum Arzt gehen.

(Quelle: Artikel aus der Rhein-Neckar-Zeitung/ Nr. 37; vom Mi, 13.02.2019)