Plankstadt Krippe Im Altrott

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 17:30 Uhr
Montag bis Freitag 07:30 bis 14:30 Uhr
Plätze 30
Alter 1 bis 3 Jahre
Standort Im Altrott 13, 68723 Plankstadt
Nächste Haltestelle Plankstadt Altenheim (DB Rhein-Neckar-Bus, Linie 713)
Kontakt E-Mail: krippe.plankstadt@postillion.org, Telefon: (06202) 1263687
Leitung Ursula Kahnt (Erzieherin)
Team Jana Engelhorn (Erzieherin), Ann-Katrin Hartwig (B.A. Soziale Arbeit), Maria Karacic (B.A. Frühkindliche und Elementarbildung), Elke Kieloff-Brandt (Master Musiktherapie), Steffen Klaiber (Erzieher in Ausbildung), Markus Kungl (Diplom Sozialpädagoge (FH)), Jutta Lapsit (Erzieherin in Ausbildung), Chantal Puschmann (B.A. Pädagogik), Zoe Treiber (FSJ)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage 2019: 20 Tage
02. bis 04. Januar, 29. bis 30. April, 31. Mai, 11. bis 21. Juni, 09. bis 10. September, 04. Oktober, 23. bis 30. Dezember
2020: 20 Tage
02. bis 03. Januar, 30. April, 04. bis 05. Mai, 22. Mai, 02. bis 12. Juni, 30. bis 31. Juli, 30. Oktober, 28. bis 30. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung
Wenn mehrere Geschwisterkinder gleichzeitig die Einrichtung besuchen, wird für das zweite Kind ein ermäßigter Beitrag gewährt. Für das dritte Kind ist der Betreuungsbeitrag frei.
Die Gemeinde Plankstadt gewährt für Geschwisterkinder eine Ermäßigung. Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem Antrag. Anträge erhalten Sie bei der Gemeinde oder hier als pdf.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Anmeldung nutzen Sie bitte unser Onlinesystem
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Katharina Pelz, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 52171-282, Montag bis Freitag 08:30 bis 14:30 Uhr
Auswärtige Kinder Ja, wenn die Plätze nicht von Kindern aus der Kommune benötigt werden.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Pädagogisches Angebot - Spielen

„Gelernt wird nicht nur in Angeboten, sondern im Alltag.“

Mit diesem Leitsatz aus unserer Konzeption möchten wir Ihnen die einzelnen Lernphasen Ihrer Kinder in unserer Einrichtung näher bringen.

In diesem Newsletter greifen wir das Thema „Spielen“ bzw. „Freispiel“ auf.

Im Freispiel kann das Kind sich mit seiner Umwelt auseinandersetzen, dabei wählt es eigenständig den Spielpartner, den Ort sowie die Art und Dauer. Das Kind kann Dinge tun die es gerne macht, Vorgänge so oft wiederholen wie es möchte oder frühzeitig beenden um Neues auszuprobieren. Es kann entscheiden „nichts“ zu tun und sich dabei einer wichtigen Aufgabe der kindlichen Entwicklung widmen, das Beobachten anderer Kinder und deren Spielsituationen.

Während das Kind alleine oder mit anderen Kindern interagiert entdeckt es eigene Stärken und Schwächen. Eigene Bedürfnisse werden wahrgenommen und es folgt inneren Impulsen, welche das Kind nachvollziehen und bewältigen kann.

Durch das Spielen hat Ihr Kind die Möglichkeit die Welt zu entdecken und zu begreifen, sich auszuprobieren und Fehler zu machen. Das kindliche Spiel ist zweckfrei, es muss kein Endprodukt entstehen, sondern der Sinn im Spielen ist der Weg – die Handlung – die Erfahrung.

Das freie Spielen fördert alle Bildungs- und Entwicklungsbereiche des Kindes. Egal ob die Motorik beim Klettern auf der Rutschbahn oder beim Bauen eines Turmes. Die Sprache in der Interaktion mit anderen Kindern. Das mathematische und naturwissenschaftliche Verständnis beim Zählen, Sortieren, Ordnen, Erforschen und Experimentieren mit unterschiedlichen Dingen und Spielzeugen. Auch die emotionalen- und besonders die sozialen Kompetenzen des Kindes werden in den verschiedenen Spielsituationen bestärkt und weiterentwickelt. Kinder lernen von Kindern, sie ahmen sie nach und entwickeln die Fähigkeit Rücksicht zu nehmen. Sie setzen ihre Grenze der eigenen Frustration in Konflikten mit anderen Kindern.

Das alles fördert und unterstützt die Selbstwirksamkeit des Kindes – das Bewusstsein und die Kompetenz neue und eventuelle schwierige Situationen zu beeinflussen und bewältigen zu können. Seine eigenen Fähigkeiten einzuschätzen, ihnen zu vertrauen und umzusetzen sind die wesentlichen Aspekte hierbei.

Ein kurzes Beispiel einer Situation im Freispiel:

Das Kind trifft viele Entscheidungen, das erste ist die Frage nach dem Was möchte ich tun? Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Spiele ich alleine oder mit anderen Kindern, lese ich ein Buch, möchte ich mich bewegen oder auf dem Teppich etwas bauen. Dieser Prozess kann eine Weile dauern und sollte nicht voreilig als „das Kind hat keine Lust zum Spielen, oder „fühlt sich nicht wohl“ gewertet werden. Nachdem sich das Kind entschieden hat etwas aus dem Spieleregal zu nehmen, ist es mit der nächsten großen Entscheidung beschäftigt. Möchte ich alleine für mich spielen oder ist es in Ordnung, wenn mir andere zuschauen oder sogar mitspielen? Schaffe ich es alleine oder hole ich mir Hilfe von einer pädagogischen Fachkraft? Hat sich das Kind entschieden, passieren während und auch danach viele spontane Handlungen in denen es reagieren muss. Bspw. ein Kind möchte mir etwas wegnehmen. Wie reagiere ich darauf? Lass ich es mitspielen?

In jedem dieser kleinen Schritte und Entscheidungen stecken viele Entwicklungsschritte und Kompetenzen die das Kind zu bewältigen lernt.

Wir, als pädagogische Fachkräfte, sehen es als unsere Aufgabe die Kinder dabei zu begleiten. Durch Beobachtungen einzelner und der ganzen Gruppe, erkennen wir die aktuellen Interessen. Beobachten das Verhalten bei Misserfolgen, die Ausdauer, das Sprachverhalten und die Spielpartner der Kinder. Durch die verschiedenen Beobachtungen können wir nach Bedarf Impulse setzen und verschiedene Materialien einsetzen, die zum Experimentieren, Nachahmen und kognitiven Lernen anregen. Wir ermöglichen den Kindern einen phantasievollen und kreativen Rahmen und Raum, der an den entwicklungsspezifischen Interessen angepasst ist. Wir fördern die Kinder indem wir ihr Tun bestätigen und bestärken. Wir treten mit ihnen in einen sprachlichen Austausch und helfen Lösungen in Konfliktsituationen zu finden. Durch gezieltes Nachfragen oder Aufforderungen bestimmte Hürden zu überwinden. Wir spielen mit und ziehen uns sobald das Kind an Sicherheit gewonnen hat zurück.