Reilingen Krippe Carl-Bosch-Straße

Betreuungs­zeiten Montag bis Freitag 07:30 bis 13:30 Uhr
Montag bis Freitag 07:30 bis 16:30 Uhr
Plätze 30
Alter 0 bis 3 Jahre
Standort Carl-Bosch-Straße 17, 68799 Reilingen
Nächste Haltestelle Reilingen Trafostation (DB Rhein-Neckar-Bus, Linie 717)
Kontakt E-Mail: krippe.reilingen@postillion.org, Telefon: (06205) 2084035
Leitung Jessica Wagner (Master Bildungswissenschaften, B.A. Frühpädagogik)
Team Marlen Arndt (Erzieherin), Edina Klein (Erzieherin in Ausbildung), Damaris Röckle (Erzieherin), Nicole Senn (Kinderpflegerin), Diana-Tanja Stefani-Falk (B.A. Soziale Arbeit), Sonja Walz (Erzieherin)
Das Team wird bei Krankheit und Urlaub durch unser Vertretungsteam unterstützt.
Konzeption als pdf-Dokument
Schließ­tage Achtung! Wegen Corona kommt es zu Veränderungen bei den Schließtagen.
2020: 16 Tage
01. bis 06. Januar, 06. bis 17. April, 30. April, 12. Juni, 26. Oktober, 24. bis 31. Dezember
Die Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen an Wochenenden, Feiertagen in Baden-Württemberg und am 24. und 31. Dezember.
Benutzungs­ordnung als pdf-Dokument
Entgeltals pdf-Dokument
Ermäßigung Um eine Geschwisterermäßigung zu beantragen, verwenden Sie bitte folgendes Formular. Für Kinder, die nicht im Betreuungsort wohnhaft sind, gilt grundsätzlich der Beitrag für 1-Kind-Familien.
Wird eine Ermäßigung im Laufe eines Monats beantragt, wird diese mit Wirkung des darauf folgenden Monats wirksam.
Zuschuss Ist über das Landratsamt einkommensabhängig möglich.
Anmeldung Um sich anzumelden, nutzen Sie bitte das Zentrale Vormerksystem der Gemeinde Reilingen.
Formulare Hier finden Sie weitere Informationen und Formulare.
Sach­bearbeitung Zentrale Anmeldestelle Katharina Pelz, E-Mail: kitaon@postillion.org, Telefon: (06220) 20230-74, Montag bis Freitag 08:30 bis 14:30 Uhr
Auswärtige Kinder Ja, wenn die Plätze nicht von Kindern aus der Kommune benötigt werden.

Auszug aus dem aktuellen Newsletter

Endlich ist er da, unser erster Newsletter nach langer Corona-Pause. Wir freuen uns, auf diesem Weg wieder mit Ihnen in Kontakt zu kommen und Sie über aktuelle Themen in der Einrichtung zu informieren.

Ein brandaktuelles Thema in unserer Einrichtung ist das Beißverhalten der Kinder. Wir möchten daher diese Newsletterausgabe dazu nutzen, um Sie über dieses Thema zu informieren und Ihnen ein wenig Hintergrundinformationen zu liefern. Bei Rückfragen sprechen Sie uns gerne an!

Beißverhalten bei Kleinkindern

Im Laufe der kindlichen Entwicklung - insbesondere zwischen dem 1. und 3. Lebensjahr - kann es immer wieder zum Beißverhalten kommen: Kinder beißen Andere oder werden gebissen. Dass kleine Kinder sich gegenseitig beißen oder gebissen werden, ist daher weder ungewöhnlich, noch kommt es in der Krippe selten vor. Dennoch ist es ein schwieriges Thema, das bei Ihnen als Eltern vermutlich große Betroffenheit auslöst und als tiefe Grenzüberschreitung empfunden wird.

Die Ursachen vom Beißen sind sehr unterschiedlich und so sind auch die Interventionsmöglichkeiten vielfältig. Im Großen und Ganzen lassen sich drei Bereiche ausmachen, die als Ursache für das Beißen in Frage kommen:

Die kindliche Entwicklung

Kleinkinder haben den Wunsch, erste Ursache-Wirkungs-Erfahrungen und sich selbst als wirksam zu erleben: Das Beißen ist mit einer für das Kind aufregenden Reaktion verbunden (z.B. das andere Kind schreit und die Erzieherin eilt herbei) und das beißende Kind bekommt volle Aufmerksamkeit und empfindet sein Handeln als wirkmächtig. Somit kann es auch zur Imitation für andere Kinder anregen, die die gleiche Beachtung möchten.

Während dem Zahnen kann Beißverhalten auftreten, da der Druck im Mund mit Beißen zur Schmerzlinderung führen kann. Kleine Kinder erkunden ihre Welt mit dem Mund und möchten alles, was in ihr Blickfeld gerät, mundmotorisch erforschen.

Die Umgebung

Fehlende Rückzugsmöglichkeiten, Überstimulation durch zu viel Spielzeug, ein hektischer Tagesablauf, usw. können bei den Kindern Stress auslösen und damit das Bedürfnis wecken, durch Beißen die Spannung abzubauen.

Die emotionale Situation des Kindes

Wenn Kinder ihre Emotionen noch nicht sprachlich ausdrücken können, kann es bei Frustration, Ärger, Wut, Zorn, etc. zu Beißen kommen. Auf diese Weise bauen die Kinder ihre Anspannung ab.

Die Ursachen sind somit sehr verschieden und müssen durch sorgfältige Beobachtung herausgearbeitet werden. Mögliche Interventionsmöglichkeiten können. je nach Ursache z.B sein, Mund-Motorik-Spielzeug anzubieten, Ruhemöglichkeiten im Raum zu schaffen, die Selbstregulation der Kinder zu unterstützen, usw.

Pauschale Zurechtweisungen wie „Bei uns wird nicht gebissen“ oder sog. Time-Outs, bei denen das beißende Kind von der Gruppe separiert wird, helfen den Kindern dagegen wenig. Kinder, die von ihren Emotionen überwältig werden, brauchen vielmehr dringend die Zuwendung und Unterstützung einer erwachsenen Bezugsperson.

Gleichzeitig benötigt auch das Kind, das gebissen wurde, sofortige Aufmerksamkeit sowie unseren Trost und unsere Fürsorge.

Es ist unsere Aufgabe als pädagogische Fachkräfte, gemeinsam mit Ihnen als Eltern herauszufinden, was Ihr Kind gerade bewegt und warum es daher möglicherweise zum Beißen kommt. So können wir dann nach Lösungsmöglichkeiten suchen, die Ihr Kind in seiner Entwicklung unterstützen.